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	<title>LebensLauf</title>
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	<description>Blog des christlichen Magazins für die zweite Lebenshälfte</description>
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		<title>Raten Sie mal!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhild Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Rubrik in LebensLauf mögen Sie, unsere Leser, am liebsten? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Das Liederrätsel ist wirklich sehr beliebt. Zu keiner anderen Rubrik bekommen wir so viele positive Rückmeldungen. In jeder Ausgabe beschreibt Reinhard Deichgräber ein traditionelles geistliches Lied und lädt dazu ein, Titel und Autor herauszufinden. Das große Echo darauf freut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Welche Rubrik in LebensLauf mögen Sie, unsere Leser, am liebsten? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Das Liederrätsel ist wirklich sehr beliebt. Zu keiner anderen Rubrik bekommen wir so viele positive Rückmeldungen. In jeder Ausgabe beschreibt Reinhard Deichgräber ein traditionelles geistliches Lied und lädt dazu ein, Titel und Autor herauszufinden. Das große Echo darauf freut mich jedes Mal. Fast täglich flattern neue Briefe, Karten und E-Mails in die Redaktion und landen auf meinem Schreibtisch. Dass sich so viele Leserinnen und Leser am Liederrätsel beteiligen, hat wohl nur zum Teil mit der Chance zu tun, ein Buch, einen Kalender oder ein Spiel zu gewinnen. Das Rätseln macht Ihnen einfach Spaß! Als Redaktionsteam sind wir froh, dass Herrn Deichgräber bisher noch nicht die Ideen ausgegangen sind. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial"> </span><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Oft kommen die Lösungen auf farbenfrohen Motivpostkarten hier an. Einige habe ich auf dem Bild unten zusammengestellt – <span> </span>das ist nur eine ganz kleine Auswahl zum Rätsel der letzten Ausgabe!</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://blogs.jesus.de/lebenslauf/files/2012/03/Liederrätsel1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-546" src="http://blogs.jesus.de/lebenslauf/files/2012/03/Liederrätsel1-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Etwa die Hälfte der Teilnehmer sendet uns eine E-Mail, und manchmal nicht nur mit der Liederrätsel-Lösung, sondern mit einer kleinen Geschichte zu dem erratenen Lied oder ein paar netten Worten über LebensLauf. Sicher verstehen Sie jetzt, warum ich diesen Teil meiner Arbeit richtig gern mag! Und dann habe ich auch noch die schöne Aufgabe, die Sachpreise für die Verlosung auszusuchen und als „Glücksfee“ die Gewinner zu ziehen. Das tue ich natürlich ganz unparteiisch mit verbundenen Augen, alle eingesandten Briefe, Karten und die ausgedruckten E-Mails gemischt auf dem Tisch. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Wenn das erledigt ist und die Preise an die Gewinner versandt wurden, kann ich mich schon langsam wieder auf die nächste Liederrätsel-Runde vorbereiten. Und Sie als Leser bekommen eine neue Chance!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Reinhild Mayer</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Redaktion LebensLauf</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.0pt;font-family: Arial">Haben Sie schon einmal bei unserem Liederrätsel mitgespielt? Was meinen Sie: Ist es zu leicht, zu schwer – oder gerade richtig? Schreiben Sie uns Ihre Meinung! (www.lebenslauf-magazin.net; Bundes-Verlag, Redaktion LebensLauf, Bodenborn 43, 58452 Witten)</span></p>
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		<title>Ja, damals!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnes Wedell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Könnt Ihr euch noch daran erinnern, wie wir als Teenager mit dem Kassettenrekorder vor dem Radio saßen und versuchten, die aktuellen Songs aufzunehmen?“ Mein Kollege hat beim Aufräumen alte Chrom-Dioxid-Kassetten entdeckt und mit ihnen alte, lang verschüttete Erinnerungen. „Meistens habe ich es nicht geschafft, die Start- und die Stopptaste rechtzeitig zu drücken. Dann war entweder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Könnt Ihr euch noch daran erinnern, wie wir als Teenager mit dem Kassettenrekorder vor dem Radio saßen und versuchten, die aktuellen Songs aufzunehmen?“ Mein Kollege hat beim Aufräumen alte Chrom-Dioxid-Kassetten entdeckt und mit ihnen alte, lang verschüttete Erinnerungen. „Meistens habe ich es nicht geschafft, die Start- und die Stopptaste rechtzeitig zu drücken. Dann war entweder ein Teil abgeschnitten oder auch noch die nervige Ansage des Moderators drauf.“ „Nicht zu vergessen die miese Qualität!“, werfe ich ein. „Bei dem Rauschen und Knacken war manchmal kaum etwas zu verstehen.“</p>
<p>Unterstützt von einer Kollegin, die ebenfalls in den Sechzigerjahren geboren ist, schwelgen wir bald in alten Erinnerungen. „Bei uns ist das aber auch nicht anders“, wirft ein etwa halb so alter Kollege ein und reißt uns aus unseren Träumen. „Was? Du hast doch sicher nie versucht, Lieder aus dem Radio auf Kassette festzuhalten?“ „Nein, natürlich nicht“, meint er leicht genervt. „Obwohl: Kassetten kenne ich auch noch. Aber dieses: ,Erinnerst du dich noch, wie wir früher &#8230;’ – Das kommt bei uns genauso vor.“</p>
<p>Ich muss mich bemühen, mein Schmunzeln zu verbergen. Weit zurück können seine Erinnerungen ja nicht liegen. Wobei, wenn ich mich in Gedanken in sein Alter versetze: Mir ging es damals nicht anders. „Früher“: Das waren in diesem Alter zwei oder drei Jahre. Heute sind es eher Jahrzehnte. Aber das Stöbern in alten Dingen und Erinnerungen scheint jeder Generation Spaß zu machen.</p>
<p>Wie ist das bei Ihnen? Wann und wie sind Sie zuletzt auf einen Gegenstand gestoßen, der Sie an „früher“ erinnert hat? Welche Geschichte ist für Sie damit verbunden? Erzählen Sie uns davon! (<a href="http://www.lebenslauf-magazin.net/">www.lebenslauf-magazin.net</a>; Bundes-Verlag, Redaktion LebensLauf, Bodenborn 43, 58452 Witten)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Agnes Wedell</p>
<p>Redaktion LebensLauf</p>
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		<title>Ein Stückchen Himmel</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Es war als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst &#8230;“ Dieses Lied [1] geht mir durch den Kopf, wenn ich an gestern Abend denke: Ich lag im Bett, unterm Moskitonetz, und konnte vor Glück nicht schlafen. Ja richtig, unterm Moskitonetz: In Südafrika, wo ich lebe, ist jetzt Sommer! Das Rauschen des Meeres ließ erahnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Es war als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst &#8230;“ Dieses Lied <a title="" href="#_ftn1">[1]</a> geht mir durch den Kopf, wenn ich an gestern Abend denke: Ich lag im Bett, unterm Moskitonetz, und konnte vor Glück nicht schlafen. Ja richtig, unterm Moskitonetz: In Südafrika, wo ich lebe, ist jetzt Sommer!</p>
<p>Das Rauschen des Meeres ließ erahnen, dass es Flut war, und der würzige Meeresduft war besonders stark. Ich atmete ihn in vollen Zügen ein und schaute durch die weit geöffnete Verandatür direkt in den Himmel. Die Sterne funkelten, als wollten sie mich freundlich grüßen. Eine Sternstunde? Ja, ich empfand es als solche. Verweile Augenblick, du bist so schön! Ein Stückchen Himmel in einer lauen Sommernacht berührte meine Seele und verlieh meiner Fantasie Flügel. Ich schwebte gewichtslos zwischen den Sternen und fühlte mich leicht, beschwingt, zeitlos, problemlos, erdenlos, einfach himmlisch!</p>
<p>Vergessen war die klebrige Hitze des Tages, die kühle Brise der Nacht war wohltuend und ich lauschte erwartungsvoll &#8230; Das ärgerliche Summen eines frustrierten Moskitos brachte mich wieder zurück in die raue Wirklichkeit, und die wohlbekannten Schnarchtöne meiner friedlich schlummernden besseren und augenblicklich lauteren Hälfte kamen hinzu. Das Meeresrauschen war übertönt und die Sterne blinzelten mir nicht mehr zu, denn mein Blick war auf das Moskitonetz gerichtet. Ich glitt seufzend aus dem Bett und griff zu dem Schläger, der mit einem gezielten Schlag das Summen verklingen lassen kann. Elektroschock! Und vorbei ist es mit dem summenden Störenfried. Bis zum nächsten.</p>
<p>So war ich aus einem Stückchen Himmel plötzlich und unsanft auf den harten Boden der Wirklichkeit einer unruhigen südafrikanischen Sommernacht gefallen. Aber die wunderbaren Augenblicke halte ich in meinem Inneren fest und davon zehre ich während der trockenen Durststrecken. Denn ich hab’s erlebt, dieses klitzekleine kostbare Stückchen Himmel auf Erden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p>[1] Text aus dem Gedicht „Mondnacht&#8221; von Joseph Freiherr von Eichendorff; später vertont von Robert Schumann.</p>
</div>
</div>
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		<title>DANKE</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 10:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines Wörtchen, das fast in Vergessenheit geraten ist. Und doch so ein wichtiges Wörtchen. &#8220;Vergiss nicht zu danken dem ewigen Gott&#8230;&#8221;, heißt ein Lied, das wir früher oft mit den Kindern gesungen haben. Unsere Vorfahren hatten noch die Gewohnheit, vor dem Essen zu beten und nach dem Essen zu danken. Niemand verließ den Esstisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein kleines Wörtchen, das fast in Vergessenheit geraten ist. Und doch so ein wichtiges Wörtchen. &#8220;Vergiss nicht zu danken dem ewigen Gott&#8230;&#8221;</strong>, <strong>heißt ein Lied, das wir früher oft mit den Kindern gesungen haben. Unsere Vorfahren hatten noch die Gewohnheit, vor dem Essen zu beten und nach dem Essen zu danken. Niemand verließ den Esstisch, bevor der Familienvater gedankt hatte. Eine Tradition, die leider ausgestorben ist. Nicht alle Traditionen sind zu verachten. Manche waren echt gut, finde ich.</strong></p>
<p><strong>Ist das Danken vielleicht aus der Mode gekommen? Warum wohl? Das Bitten auch? In unserer heutigen Gesellschaft wird kaum noch gebeten, sondern eher gefordert. Die Leute bestehen auf ihren Rechten: Das steht mir doch schließlich zu, oder? Da hab ich doch für gearbeitet. Wieso soll ich mich bei jemand anderem dafür bedanken? Das wurde mir schon erklärt von Leuten, die sich weigerten, vor dem Essen zu beten. Wenn das Herz hart ist, kann man nicht danken, man wüsste auch gar nicht wofür oder wie. </strong></p>
<p><strong>Wie dankbar bin ich, dass ich dankbar sein kann! Und ich bin es bewusst und sage es Gott oft. Und den Menschen um mich herum auch. Danken, von Herzen, auch für kleine Dinge. Das möchte ich auch weiterhin und so haben wir das unsern Kindern vorgelebt und sie leben es wieder ihren Kindern vor. Wir haben Enkel, die nach dem Essen fragen, ob sie aufstehen dürfen, dann erst zur Hausfrau gehen, sie umarmen und ihr ein herzliches Dankeschön für das leckere Essen sagen. Wenn mein Mann gegrillt hat, dann bekommt er natürlich die Umarmung und das Danke. Ich finde das ist eine sehr schöne Sitte und tut außerdem jeder Hausfrau (oder jedem  -mann) gut.</strong></p>
<p><strong>Haben Sie schon einmal versucht, nur zu danken, wenn Sie beten &#8211; alleine oder in einer Gebetsgemeinschaft? Keine Bitten und Anliegen, nur Dank. Da ist man überrascht, wieviel Grund zum Danken wir wirklich haben.</strong></p>
<p><strong>Ich muss immer wieder an meine lieben Schwiegereltern denken, die uns auch noch im hohen Alter Dankbarkeit vorgelebt haben. Es war ihnen zur Lebensweise geworden. Die letzten Worte vom 98-jährigen Opa und der 92-jährigen Oma, die mir in Erinnerung sind, waren Dankesworte. Und so voller Dankbarkeit sind sie in die Ewigkeit hinübergegangen. Wie dankbar bin ich für ihr Vorbild!</strong></p>
<p><strong>&#8220;Im Danken kommt Neues ins Leben hinein&#8230;&#8221;, so beginnt eine Strophe des oben erwähnten Liedes. Ja, eine ganz neue Dimension kommt dadurch in unser Leben: Zufriedenheit, Freude, Ruhe und Gelassenheit gehen Hand an Hand mit der Dankbarkeit. Das macht reicht und froh, getrost und zuversichtlich. Es nimmt die Unruhe, die viele Menschen so treibt, dass sie unbedingt alles haben müssen, was sie sehen, und ständig etwas tun müsen, um nur nicht zum Nachdenken zu kommen. Oder Zeit zum Danken zu finden.</strong></p>
<p><strong>Gott möchte, dass wir dankbar sind, er fordert uns geradezu dazu auf. Und er weiß warum. Er weiß, wie gut das im Endeffekt uns selber tut. Mit dankbaren Menschen ist man doch gerne zusammen. Es sind positive, lebensbejahende Menschen. Menschen, die sich auch mal etwas schenken lassen und nicht sofort etwas möglischst Gleichwertiges zurückschenken. Stolz verhindert oft echte Dankbarkeit, habe ich festgestellt. Stolzen Menschen fällt es leichter, selbst zu schenken als Geschenke anzunehmen. Untersuchen wir ehrlich unser Herz, ob da nicht noch Stolz verborgen ist. Meine Dankbarkeit soll ungehindert fließen wie ein Strom &#8211; aus einem reinen, von Jesus beschenkten Herzen.</strong></p>
<p><strong>In Worten kann ich kaum ausdrücken, was Jesus für mich getan hat und was er mir bedeutet. Wie gut, dass Jesus, der mein Herz kennt, und der Heilige Geist meine Dankgebete in ein Gott wohlgefälliges Opfer verwandelt, das den Vater erfreut!<br />
</strong></p>
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		<title>Der Mensch denkt und Gott lenkt</title>
		<link>http://blogs.jesus.de/lebenslauf/2011/06/10/der-mensch-denkt-und-gott-lenkt/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hatte ich mir den Urlaub in Europa vorgestellt? Nun, so ähnlich wie schon so viele in den vergangenen Jahren mit fröhlichen Familienfeiern, Ausflügen zum See mit Picknick und Schwimmen. Verwandte und Freunde wollten wir besuchen und alles genießen, bei bester Gesundheit natürlich! Eine wunderschöne Geburtstagsfeier im großen Familienkreis gab es und auch ein Picknick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hatte ich mir den Urlaub in Europa vorgestellt? Nun, so ähnlich wie schon so viele in den vergangenen Jahren mit fröhlichen Familienfeiern, Ausflügen zum See mit Picknick und Schwimmen. Verwandte und Freunde wollten wir besuchen und alles genießen, bei bester Gesundheit natürlich!</p>
<p>Eine wunderschöne Geburtstagsfeier im großen Familienkreis gab es und auch ein Picknick am See, aber mein Badeanzug blieb trocken. Ich hatte einfach keinen Bock. So zumindest hätte meine Enkelin es ausgedrückt. Dann legte ich mich ins Bett und konnte tagelang kaum einen Ton mehr heraus bekommen. Das war die Chance für meinen Mann, auch mal zu Wort zu kommen. Und ich gönnte es ihm von Herzen. Er brachte die jüngste Enkelin morgens zum Kindergarten, was ich so gerne getan hätte, schwärmte vom Sonnenschein und der verschwenderischen Blütenpracht, und ich lag nur mit meist geschlossenen Augen und fühlte mich hundeelend. Alle Knochen und auch Sonstiges tat weh, die Beine waren wie Pudding, die Augen brannten. Es war scheußlich. Und das Schlimmste war eine Beklemmung ums Herz.</p>
<p>So ging das zwei Wochen. Ich zwang mich zum Essen und kippte dann gleich wieder wie ein nasser Sack ins Bett. Sollten das nun meine Ferien sein? Herr, was hast du mit mir vor?</p>
<p>Während mein Mann Fahrradtouren machte, lag ich bei zugezogenen Gardinen und döste vor mich hin oder schlief stundenlang. Und das war noch das Beste. Ich schlief sogar über dem Beten ein und Bibellesen klappte gar nicht mehr. War das ein „Burnout“? Oder einfach eine Alterserscheinung? Mit noch nicht ganz 68? Bitte Herr, sag mir nur was ich tun soll!</p>
<p>Mein Mann betete für mich, meine Tochter kochte das leckerste Essen, die Enkelinnen schauten vorsichtig zur Türe rein und brachten ein Blümchen oder ein Briefchen: Gute Besserung! O, ich wollte mich ja so gerne bessern, aber es ging nicht. Ich flehte um Hilfe, sprach den 121. Psalm, so wie ich ihn im schmerzenden Kopf hatte.</p>
<p>Nachdem ich mich drei Wochen mit dem Virus – oder was auch immer es war – herumgequält hatte, brachte meine Tochter mich zu einer sehr mitfühlenden Ärztin, die mich umgehend ins Krankenhaus schickte.</p>
<p>Im Urlaub im Ausland im Krankenhaus? Na, so ein Scheibenkleister, dachte ich, während mir in vielen Venen herumgepiekst und jede Menge Blut abgenommen wurde. Es gab dann noch eine ausführliche Ultraschalluntersuchung und sämtliche Vermutungen, z.B auf Drüsenfieber,</p>
<p>wurden ausgeschlossen. Das EKG war normal. Juchu, ich bin ein normaler Mensch! Mit einem gesunden Herzen. So sehr ich mich auch freute, es ging kaum besser.</p>
<p>„Herr, hast du hier eine Aufgabe für mich?“, schoss es mir durch den Kopf. Ich begann für die Bettnachbarin zu beten und wir hatten während der 28 Stunden, die ich im Bett nebenan verbrachte, ein paar tiefe geistliche Gespräche. Ich versprach, auch weiterhin für sie zu beten und das tue ich auch, wenn ich an sie denke. Sie hatte Darmkrebs und war sehr tapfer, aber das lange Warten auf die neuesten Befunde konnte sie kaum noch aushalten. Ich wollte ihr so gerne die Hände auflegen und laut für sie beten, doch das wäre wohl zu aufdringlich gewesen. Während ich noch im Stillen für sie betete, wurde die nächste Patientin ins Zimmer geschoben. Eine alte Dame, weit über die 80, zwei Schlaganfälle und viele andere Probleme. Sie konnte nur ihre Augen bewegen und die folgten mir auf Schritt und Tritt. Ja, ich war inzwischen aus den Hospitalfedern und auf den Beinen und die Oma hielt meine Hand – oder hielt ich ihre?</p>
<p>Ob sie mich wohl verstand? Ich sagte ihr ein paar tröstliche Worte. Dann kam der Pfleger um nach der Infusion zu sehen und ich begab mich auf den Flur wo ich mit einem weiteren Patienten und dessen Mutter ins Gespräch kam. Zwei Notaufnahmen wurden in aller Eile den Gang entlang geschoben und ich verdrückte mich wieder ins Zimmer, um nicht im Weg zu sein.</p>
<p>So viele Schwerkranke, so viele Menschenschicksale, soviel Grund zum Beten und Bitten. Und zum Danken, trotz allem. „Fürwahr er trug unsre Krankheiten und nahm auf sich unsre Schmerzen. Die Strafe lag auf ihm auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Meine Bettnachbarin stieß das Fenster auf, frische Sommerluft strömte ins Zimmer und verdrängte den stickigen Krankengeruch. Eine Amsel begann zu singen und ihr Lied ging uns zu Herzen. Als ihr Lied verklungen war, stimmte ich ein Loblied an &#8230;</p>
<p>Kurz darauf kam der Arzt zur Visite und mit ihm die gute Nachricht, dass ich nach Hause konnte. Ich wurde entlassen, aber ich ließ zwei Frauen zurück, die bleiben mussten. Und ein ganzes Krankenhaus voller Patienten, viel zu viele, und Ärzte und Pfleger, viel zu wenige, für die ich nun bete. Danke Herr, für Menschen, die du berufen hast, Kranken, Alten und Schwachen zu dienen, sie zu pflegen und ihnen die Schmerzen zu mildern. Danke, dass du mir einen kurzen Einblick gegeben hast in die Not meiner Mitmenschen.</p>
<p>Eine tiefe Dankbarkeit erfüllte mich und seitdem sehe ich die Welt hier um mich herum im schönen Waldhessen mit neuen Augen. Ich spaziere mit einer neuen Kamera, die mein Mann mir schenkte, durch die Blumenfelder und halte so ein bisschen von Gottes einzigartiger Schöpfung im Bild fest. Ja, Gott hatte mich anders gelenkt, als ich das erwartet hatte. Ich habe eine unvergessliche Lektion zum Thema Geduld und Dankbarkeit bekommen und will es mir zu Herzen nehmen. Nun bin ich gespannt, was Gott in diesem Urlaub noch alles mit uns vorhat?!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Regenbogenreise</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 07:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zwei Jahren können mein Mann und ich mal wieder von Südafrika nach Deutschland fliegen. Hurra! Wir sehnen uns nach den Kindern und Enkeln, die dort leben, und das Reisefieber macht sich breit. Am 16. April geht es vormittags los. In unserem Küstenort hängen die Nebelwolken tief über den Berg, ein letzter Blick zurück auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren können mein Mann und ich mal wieder von Südafrika nach Deutschland fliegen. Hurra! Wir sehnen uns nach den Kindern und Enkeln, die dort leben, und das Reisefieber macht sich breit. Am 16. April geht es vormittags los. In unserem Küstenort hängen die Nebelwolken tief über den Berg, ein letzter Blick zurück auf unsere neue Heimat seit fast neun Jahren. Gott schenkt uns zum Abschied einen speziellen Regenbogen, direkt überm Meer. Das tut er manchmal, gerade an ganz besonderen Tagen und dann erinnern wir uns gern an sein Versprechen, das er schon Noah damals gab. Das Meer ist total aufgewühlt und grüne Wellen mit Schaumkämmen, die durch den kräftigen Südostwind gepeitscht werden, wehen über die Oberfläche des Ozeans. Darin sehen wir des Schöpfers starke Hand und staunen erneut über seine unendliche Kraft! Der Herbstwind aus dem Südosten schiebt riesige Wolkensahneballen (oder: Sahneballenwolken?) über die Berge, die entlang der Küstenstrecke aufragen. Wir schauen während der etwa hundert Kilometer langen Fahrt zum Flughafen auf zu den Bergen. Woher kommt unsere Hilfe? Von dem Herrn, der Himmel und Erde und das unendlich erscheinende Meer gemacht hat (Psalm 121). Der Regenbogen wandert mit uns! Dann kommen wir auf die Schnellstraße, Richtung Kapstadt. Eine Menge Sand fegt über die Fahrbahn &#8212; fast als wären wir in einem Sandsturm, so wie wir ihn vor Jahren in Namibia erlebten.</p>
<p>Es ist trocken und wir brauchen dringend Regen!  Ein Feuerwehrauto hat es eilig und wir fragen uns, wo es denn wohl jetzt schon wieder brennt? [Später, in Deutschland, erfahren wir über Internet von einem schlimmen Brand in einem Naturreservat unweit von unserem Reiseweg bei dem auch elf Häuser abgebrannt sind.] Es wird immer dunstiger, je weiter wir in Richtung Kapstadt fahren; das kommt durch den Brand, der den Himmel verdunkelt. Welche Gewalten: Wasser und Feuer. Und da mitten drin wir kleinen Menschen, die doch Gott so wichtig sind! Wow! Ist das ganze Leben nicht ein Riesenerlebnis, ein aufregendes und manchmal sogar atemberaubendes Abenteuer? In gut zwei Stunden geht unser Flieger. Wir sollten uns beeilen!</p>
<p>Unseren Wagen stellen wir bei den Kindern ab und grüßen sie und die geliebten Enkel in Eile. Unser jüngster Sohn und sein Kleiner bringen uns zum Flughafen. Kurzer Abschied – denn wir stehen im Parkverbot … Noch mal winken und weg sind sie. Wir beiden Ollen schauen uns an: Das Abenteuer kann beginnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht via Dubai – die Warteschlange ist schon ziemlich lang, unser Gepäck hat kein Übergewicht (und wir zum Glück auch nicht). Es geht durch die Passkontrolle und im Stillen danke ich dem Herrn noch mal für das Wunder, dass mein neuer Pass schon nach 7 Wochen kam, statt, wie uns erst gesagt wurde, dass es 6 – 8 Monate dauern könnte. So gibt unser Vater uns das grüne Licht, und manchmal sogar einen ganzen Regenbogen! Wie wir im Flieger sitzen und noch eine halbe Stunde warten müssen, da ein Fluggast nicht aufgetaucht ist und sein Gepäck nun erst wieder aus dem Container rausgesucht werden muss, geht mir der Refrain vom Lieblingslied unsrer vierjährigen Enkelin Mia nicht aus dem Kopf: <em>Du hast uns so reich gemacht, mit Gutem überschüttet, alle die Ihm vertraun, dürfen Gottes Kinder sein.</em></p>
<p>Ja und nun sitzen zwei glückliche Gotteskinder, ein Opa und eine Oma, reiselustig und erwartungsvoll auf den Plätzen 39J und 39K. Oma darf am Fenster sitzen. Dank der Kataraktoperation vor fünf Tagen kann ich nun wieder so gut weit sehen, dass ich mir nichts entgehen lassen möchte. Nur nicht die Augentropfen dreimal täglich vergessen!</p>
<p>Kurz nach 14 Uhr geht’s dann los. Dieses wunderbare Gefühl, wenn der große Vogel die Nase in die Luft steckt und sich vom Boden abhebt: Ich liebe es! Endlich sind wir in der Luft! Da bin ich in meinem Element! Wir starten in südliche Richtung, über den Atlantik, und dann sehen wir noch direkt unter uns die Küstenstraße, die wir am Morgen mit dem Auto entlang gefahren sind, die sich jedoch schnell zwischen den immer dichter werdenden Wolken verliert. Im Nu sind wir über dem Wolkenwatteteppich, schauen in den strahlend blauen Himmel und fühlen uns Gott noch viel näher. Wir halten uns freudig bewegt an den Händen und bitten ihn mit dankbaren Herzen um seine Gnade und seinen Schutz, auch für diese Reise. Unsere Regenbogenreise! Deutschland, wir kommen!</p>
<p>Wie oft bin ich wohl schon diese Nord-Süd bzw. Süd-Nord Strecke geflogen? Diese über 10.000 km weite Strecke zwischen Kapstadt und Frankfurt? Es mag wohl mein zwanzigster Flug sein in die alte Heimat, also mindestens vierzig mal 10.000 km, und immer noch ist es aufregend, gibt mir einen <em>Kick</em>, wie man so sagt. Das ist das Abenteurerblut in meinen Adern, das ich vom Vater Willi geerbt habe, der Jahre in Spanien und England lebte und immer träumte von einer Afrikareise. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde für mich dieser Traum zum ersten Mal Wirklichkeit. Gott hatte damit seinen wunderbaren Plan. Ich war auf der Suche nach ihm, nach der Wahrheit, nach dem Sinn und Ziel meines Lebens – und fand es in Südafrika! Aber das ist eine Geschichte für sich.</p>
<p>Beate Hill</p>
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		<title>Schild, Helm und Schwert &#8211; Ritterspiele?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 09:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Jesus Christus, du bist meine vollkommene Waffenrüstung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Arial;font-size: small">Schild, Helm und Schwert – Ritterspiele?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small"> </span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Einer unsrer Söhne liebt das Ritterspielen, auch heute noch, als Erwachsener. Wie oft haben wir früher mit den Kindern in der Kinderstunde die geistliche Waffenrüstung besprochen, gebastelt und angezogen. Wir Erwachsenen haben wohl das Spielen weitgehend verlernt? Schade eigentlich! </span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Doch bei der geistlichen Waffenrüstung geht es ja nicht um ein Spiel. Die Verteidigung gegen die anhaltenden Angriffe des Feindes ist eine ernst zu nehmende Sache. Ist es uns wirklich bewusst, dass wir ständig von Satan versucht, angefochten und verwirrt werden, ja verletzt? In dem alten Bestseller „Die Pilgerreise“ von John Bunyan (vielleicht haben Sie das Buch gelesen oder den Film gesehen?) wird sehr anschaulich gezeigt, dass auf dem Weg zum Himmel viele Gefahren lauern. Leider sind das keine Märchengeschichten, wo das Böse immer vom Guten besiegt wird, sondern es ist die raue Wirklichkeit des Christen auf seinem Weg durchs Erdenleben.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Die gute Nachricht für uns heute ist: Der Feind ist besiegt: Durch den Tod Jesu auf Golgatha! Und er weiß es. Seine Anschläge sind sozusagen die letzten Zuckungen, die wir mit der Waffenrüstung, die uns unser liebevoller Vater im Himmel zur Verfügung stellt, überwinden können. Aber der <strong>Gürtel</strong> der Wahrheit und der <strong>Brustpanzer</strong> der Gerechtigkeit, sogar das <strong>Schuhwerk </strong>der Bereitschaft, die Botschaft vom Frieden mit Gott weiter zu tragen, über die ich in meinen bisherigen Blog-Beiträgen geschrieben habe, reichen nicht aus. Es gibt noch drei weitere wichtige Teile der Waffenrüstung: Schild, Helm und Schwert.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Haben wir den <strong>Schild</strong> des unerschütterlichen Glaubens an Jesus, den Christus, sicher in der Hand? Oder sind wir ungeübt und hantieren ihn nur mit Mühe, weshalb doch immer mal wieder einer der feurigen Pfeile des Bösen in unsern Leib dringt? Haben wir den <strong>Helm</strong> des Heils, das Zeichen unserer Erlösung durch Jesus Christus, fest auf unserm Kopf? Schützt er unser Gehirn, den Sitz der Gedanken, des Willens und der Gefühle? Haben wir das <strong>Schwert</strong> des Gottesgeistes, das Wort Gottes? </span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Mir fehlt, ehrlich gesagt, noch viel Training, Ausdauer, Erfahrung mit dieser geistlichen Waffenrüstung. Und Ihnen? Aber Jesus selber ist das fleischgewordene Wort! So wie er auch die Wahrheit, die Gerechtigkeit, den Frieden, das Vertrauen und das Heil verkörpert. Mit ihm sind wir gerüstet gegen Weltherrscher und Geistesmächte. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: small">Herr, ich will mich mit dir bekleiden, widerstandsfähig sein durch dich – in dir. Du bist meine vollkommene Waffenrüstung! Danke, mein Herr und mein Gott! Mit dir, in dir und durch dich kann ich fest stehen. (Epheser 6: 11)</span></p>
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		<title>Gut gerüstet?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 08:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Hill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben als Christ ist nicht immer leicht. Paulus vergleicht es mit einem Kampf &#8211; und fordert uns auf, unsere &#8220;geistliche Waffenrüstung&#8221; anzulegen (Epheser 6: 10-17). In meinem letzten Blog schrieb ich über den &#8220;Gürtel der Wahrheit&#8221;, den ersten Teil der Waffenrüstung. Wenn wir uns komplett zum Kampf rüsten wollen, dann sollten wir sicher nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben als Christ ist nicht immer leicht. Paulus vergleicht es mit einem Kampf &#8211; und fordert uns auf, unsere &#8220;geistliche Waffenrüstung&#8221; anzulegen (Epheser 6: 10-17). In meinem letzten Blog schrieb ich über den &#8220;Gürtel der Wahrheit&#8221;, den ersten Teil der Waffenrüstung. Wenn wir uns komplett zum Kampf rüsten wollen, dann sollten wir sicher nicht so lange am Gürtel hängenbleiben, oder? Aber, glauben Sie mir, ich bin noch immer mit der Wahrheit, JESUS CHRISTUS persönlich, beschäftigt. Und das will ich auch weiterhin bleiben. Ich will stark werden im Glauben an ihn und ihm allein in diesem geistlichen Kampf vertrauen.</p>
<p>Sein Wort sagt, dass seine Gerechtigkeit meine Rüstung ist, mein Panzer (Vers 14). Kämpfen liegt mir eigentlich nicht: Ich bin doch für Frieden, bin eher Pazifist als Krieger. Und froh darüber, dass ich nicht in Israel geboren bin, sonst hätte ich, als Frau, auch Soldat werden und eventuell zu den Waffen greifen müssen. Aber in diesem geistlichen Kampf haben wir es ja nicht mit Menschen aus Fleisch und Blut zu tun. Und den Angriffen Satans will ich doch mit Gottes Hilfe widerstehen! Also her mit der Rüstung, der Gerechtigkeit! Gott allein ist meine Gerechtigkeit und mit IHM will ich mich schützen, bewaffnen, ausrüsten. Wenn ER, der ewige gerechte Gott selber, mich von allen Seiten schützend umgibt, was kann der Feind mir dann noch anhaben? Da laufen meine Füße gleich wie von selber, bereit, die gute Nachricht, das Evangelium, in die chaotische Welt zu  bringen&#8230;.Nur schnell die richtigen Schuhe anziehen! Die gehören nämlich auch zur geistlichen Waffenrüstung (Vers 15).</p>
<p>Jesus, ich komme! Ich bin zwar schon über 65, aber warum sollte ich mich fürchten? Du kämpfst ja für mich und bist immer und überall bei mir!</p>
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		<title>Unter Gottes Schutz</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Otto Buchholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind im Hauskreis in Lüneburg (von unserem Wohnort Bad Bevensen etwa 30 km entfernt) und sprechen anhand des Buches von Dietrich Bonhoeffer Gemeinsames Leben unter dem Kapitel &#8220;Gemeinsamer Tag&#8221; darüber, wie wichtig es ist, den Tag abzuschließen im Frieden Gottes. Wirklich Gott das letzte Wort sein lassen bzw. ihm das letzte Wort vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind im Hauskreis in Lüneburg (von unserem Wohnort Bad Bevensen etwa 30 km entfernt) und sprechen anhand des Buches von Dietrich Bonhoeffer <em>Gemeinsames Leben </em>unter dem Kapitel &#8220;Gemeinsamer Tag&#8221; darüber, wie wichtig es ist, den Tag abzuschließen im Frieden Gottes. Wirklich Gott das letzte Wort sein lassen bzw. ihm das letzte Wort vor der Nacht zu geben, wie es Bonhoeffer beschreibt. Gott, der Herr, will auch im Schlaf über uns wachen, über unseren Herzen, über unserer Seele. Unsere Väter und Mütter wußten davon noch etwas. Gott hält seine Hände schützend über uns und bewacht uns durch seine Engel. Getrost fuhren wir nach Hause, gestärkt und beglückt über diesen Abend in unserem Hauskreis. Auch der Satz &#8220;Laß die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen&#8221; war uns wichtig. Haben wir in unserer langen Ehe &#8211; besonders in jungen Jahren &#8211; manchmal praktiziert.</p>
<p>Wir fuhren mit unserem Auto durch die finstere Nacht. 30 km lagen vor uns. Wir plauderten über diesen schönen Abend und was wir uns am nächsten Tag vorgenommen hatten, nämlich unsere Enkelin in Hamburg vom Kindergarten abzuholen und uns um sie zu  kümmern. Und dann passierte es: Etwa 7 km von unserer Wohnung entfernt, lief uns urplötzlich ein junges Reh ins Auto, vorne bei mir am Fahrerplatz, voll ins Licht, das kaputtsprang, und das Reh wurde zurück geschleudert an den Seifenstreifen. Wir fanden es später beim vorsichtigen Zurückfahren auf dieser B4 tot dort liegen. Polizei angerufen. Der Schock saß so tief, dass ich die Ziffer unseres Kennzeichen verwechselte, aber meine Frau Bärbel mich noch korrigieren konnte. Vorne war einiges kaputt. Aber wir konnten mit Standlicht nach Hause fahren. Erst mal gemeinsam gedankt, dass uns nicht Schlimmeres zugestoßen war. Und dass unser guter Gott seine schützende Hand über uns und unser neues Auto gehalten und eine Menge Engel uns zur Seite gestellt hat. Es hätte viel schlimmer kommen können&#8230; Am nächsten Morgen früh hoch, bei der Polizei den Wildschaden protokollieren lassen, den Pkw in die Werkstatt (€ 2.000,- Schaden, über Teilkasko abgesichert), Mietwagen. Und die Fahrt per Zug nach Hamburg konnte beginnen, was trotz Bahnstreik dann noch klappte. Mittwoch sollen wir den reparierten Wagen zurück bekommen, was auch wichtig ist, da wir am Freitag verreisen wollen.</p>
<p>So schnell stellt sich das ein, worüber man vorher im Hauskreis sich austauscht. Unter Gottes Schutz, in der Nacht, und noch mehr im Finstern auf den Straßen: <em>Gott hat seinen Engeln befohlen, über uns zu wachen (</em>nach Ps. 91).</p>
<p>Otto Buchholz, Bad Bevensen</p>
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		<title>&#8230;mal wieder Thielicke</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Otto Buchholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut, dass man so viel Thielicke in seiner Bibliothek hat! Ich fing mal wieder an, in seinen Büchern zu lesen und bin wie eh und je von diesem großartigen Mann eingenommen. Diese Weltoffenheit, diese weite Bildung, diese Begabung &#8211; mit und zu allen zu reden, z.B. im Hamburger Michel zu den Hafenarbeitern und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut, dass man so viel Thielicke in seiner Bibliothek hat! Ich fing mal wieder an, in seinen Büchern zu lesen und bin wie eh und je von diesem großartigen Mann eingenommen. Diese Weltoffenheit, diese weite Bildung, diese Begabung &#8211; mit und zu allen zu reden, z.B. im Hamburger Michel zu den Hafenarbeitern und zu den Akademikern, und dass über viele Jahre. Und wie menschlich begegnet er uns, wenn er von dem 3-wöchigen Besuch im Flüchtlingslager in HH-Wentorf mit seinen Studentinnen und Studenten erzählt. Und abends die spannenden Geschichten im Männerschlafsaal, in dem er mit seinen Studenten schlief. Die Studentinnen lauschten an der Tür, weil aus dem Männersaal so viel Lachen hinausdrang. Und wie entstand hier unter ihnen echte geschwisterliche Gemeinschaft &#8211; im gemeinsamen Dienst an den Flüchtlingen. Unvergesslich für alle, die dabei waren. Und wie großartig er auf seinen Amerikareisen Amerika mit seinen Menschen, in Kirche und im Leben, in der Erziehung beschreibt, vor 50 Jahren. Und wie diese Entwicklung rüberschwappt zu uns nach Europa. Kann man nur fasziniert feststellen, wie recht er hatte. Und wie demütig und bescheiden er über Charles Haddon Spurgeon schreibt, ein ganzes Buch über diesen &#8211; aus Sicht von Thielicke &#8211; größten Prediger. Und auch seine persönliche Begegnung mit Billy Graham lässt ihn seinen bisherigen Eindruck völlig revidieren. Mit großem Gewinn bin ich wieder am Lesen, zuerst &#8220;Vom geistlichen Reden&#8221; &#8211; über Ch.H.Spurgeon, dann &#8220;Leiden an der Kirche&#8221;, jetzt &#8220;Auf Kanzel und Katheder&#8221; und bereit liegen schon sein Tagebuch über die Ostasienreise und seine Biografie als &#8220;Gast auf einem guten Stern.&#8221; Aber auch seine Predigtbände kann man immer wieder mit großem Gewinn lesen &#8211; und auch selbst verwenden. Ich selbst hatte das Glück, ihn in HH noch persönlioch zu erleben. Ein Geschenk Gottes war dieser Mann für uns und ist es durch seine Bücher noch heute. Lasst uns diese wertvollen Schätze wieder heben. Es lohnt sich.</p>
<p>Otto Buchholz, Bad Bevensen</p>
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